Sparsumme 2021: Verdopplungsgefahr!

15.884,42 Euro
habe ich (Stand Mitte Dezember) im Jahr 2021 nicht ausgegeben. Das ist mehr als doppelt so viel wie im letzten Jahr!
In meinem ersten Bilanz-Beitrag bin ich darauf eingegangen, wie ich den Weg zur Börse gefunden und ein Bewusstsein für meine Finanzen entwickelt habe. In diesem Beitrag gehe ich mehr auf die Details zu meinen Ausgaben ein.

Depot nur moderat ausgebaut

Doch bevor ich in die Details einsteige, kläre ich noch die Frage, die am Ende meines Bilanz-Beitrags aus 2020 steht: Welche Aktientitel habe ich mir 2021 gegönnt? Ihr könnt es euch anhand der Sparsumme 2021 vielleicht schon denken: So viele waren es nicht. Ich habe im Januar Visa-Aktien gekauft und gleichzeitig meinen ETF-Sparpla (MSCI World) moderat angehoben. Außerdem habe ich im Mai einen weiteren ETF-Sparplan eingericht, den Amundi Index MSCI World SRI, also einen nachhaltigen ETF-Sparplan.

Warum so zögerlich? Einerseits fehlte mir die Muse, mich aktiver mit neuen Titeln zu beschäftigen und ich habe mich ehrlich gesagt ein bisschen auf dem Erreichten ausgeruht. Andererseits waren die Werte in den Momenten, wo ich dann Muse hatte, irgendwie gefühlt immer auf einem „all-time-high“, sodass ich den Eindruck hatte, dann vielleicht zu teuer zu kaufen.

Meilenstein: Vermögen verdoppelt

Immerhin habe ich mit meinem kleinen Depötchen für 2021 zusammengerechnet knapp 520 Euro Dividenden kassiert. Anders gesagt: die Kosten für eine Woche Urlaub. Insgesamt habe ich seit meinem Start an der Börse 2018 etwa 710 Euro an Dividenden eingesammelt. Gefällt mir!

Was mich auch richtig stolz gemacht hat, war ein Moment Ende Oktober: Beim monatlichen Kassensturz habe ich festgestellt, dass ich es nach (nur) 1,5 Jahren geschafft habe, mein Vermögen (seit Beginn meiner Aufzeichnungen) zu verdoppeln. Heißt: Ich bin heute doppelt so „reich“ wie im April 2020. Gefällt mir auch! Sehr!

Bedarfe kennen, bewusster leben

A propos Aufzeichnungen: Ich komme nun zu den Details meiner Ausgaben. Hat man die im Blick, kann man nicht nur entspannter Sparpläne anpassen oder Aktien zukaufen, sondern auch ansonsten besser schlafen. Ich fühle mich wesentlich stärker und selbstbewusstsein, seit ich weiß, was ich für’s Leben (ungefähr) brauche. In der Theorie hilft mir das, die Phasen, in denen es mir gesundheitlich nicht so gut geht, besser zu ertragen.

Ich kategorisiere meine Ausgaben mittlerweile grob in vier Bereiche:

  • Täglicher Bedarf
  • Beiträge & Gebühren
  • Mobilität
  • Gönnung

Zu jedem dieser Kategorien weiß ich genau, wie viel Budget ich im Monat brauche. Ich habe mir auch notiert, wieviel ich pro Kategorie in den vergangenen zwei Jahren ausgegeben habe. Und siehe da: Alle Werte sind zurückgegangen. Das war keine bewusste Entscheidung im Sinne eines minimalistischen Lebensstils. Ich führe diese Entwicklung vielmehr auf die Umstände, die uns nach wie vor die Corona-Pandemie bescheren, zurück (kaum Reisen, kaum mit Leute unterwegs, etc.) und ein bisschen auch auf einen Placebo-Effekt. Ich knausere nicht, nein, im Gegenteil. Zur Feier des oben erwähnten Meilensteins habe ich zum Beispiel erstmal meine Familie zum Essen eingeladen.

Mich motiviert das unglaublich und ein wenig bin ich auch ehrfürchtig ob der Summen und Erfolge. Mal sehen, was ich mir 2022 gönne. Stay tuned! Und nun: Frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr!

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